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Lichttherapie

Eine wissenschaftliche Behandlungsform

lichttherapie
Die Lichttherapie wurde in den 80er Jahren durch Professor Rosenthal in den USA entdeckt. Heute handelt es sich bei der Lichttherapie um eine wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode gegen Winterdepression oder Probleme im Zusammenhang mit der biologischen Uhr.

Das Prinzip der Lichttherapie



Die Anwendung der Lichttherapie kann in bestimmten Kliniken, beim Arzt, aber auch zu Hause oder im Büro stattfinden. Das Prinzip der Lichttherapie besteht darin, sich täglich – am besten morgens – von einem medizinischen Lichttherapiegerät (Vollspektrumlampe) bestrahlen zu lassen. Diese Lichttherapielampen gleichen so den Lichtmangel aus, der als Ursache der saisonal abhängigen Depression (SAD) gesehen wird.

Das besonders starke Licht der Lichtdusche stoppt die Produktion von Melatonin, einem Hormon, das für den Schlaf wichtig ist. In der dunklen Jahreszeit ist dieses Hormon oft auch tagsüber vorhanden, was zu Antriebslosigkeit und griesgrämiger Stimmung führt. Man spricht von Winterblues bzw. in der stärkeren Form von Winterdepression.

Lichttherapie gegen Schlafstörungen



Auch bei Schlafstörungen kann die Lichttherapie helfen. Schlafstörungen haben oft als Ursache eine verstellte innere Uhr. Dank der Lichttherapie kann der biologische Rhythmus wieder angepasst werden.
Das gleiche Prinzip kommt auch zum Einsatz, wenn man die Lichttherapie bei Jet-Lag oder Nachtarbeit einsetzt.